Chuck


Chuck Taylor All Stars, kurz auch „Chucks“ genannt, waren ursprünglich nur als Basketballschuhe gedacht, entwickelten sich aber bis heute zu einer der erfolgreichsten Schuhmoden der Welt. Seit 1917 hat die mittlerweile zum Nike-Konzern gehörende Firma Converse weltweit über 600 Millionen Exemplare dieser Textilschuhe verkauft. Damit sind die Converse-Chucks das bislang erfolgreichste Schuhmodell der Geschichte. Im Jahre 2008 wurde der Verkauf des einmilliardsten Paares erwartet.

Die ersten Schuhe mit Gummisohlen und Leinenschaft („Canvas“) wurden ab etwa 1860 produziert. Ab 1892 produzierte eine Abteilung der United States Rubber Company unter verschiedensten Markennamen solche Schuhe und brachte ab 1917 mit den Keds die ersten in Massenproduktion gefertigten Sportschuhe heraus.

1908 gründete Marquis Converse in den USA die Converse Rubber Shoe Company, welche zuerst winterfeste Schuhe herstellte und später auch Sportschuhe. Die ersten Basketballschuhe der Marke All Star kamen 1917 in schwarz auf den Markt. Basketball war erst 1891 erfunden worden, wurde oft in Tanzsälen mit Parkettfußboden gespielt und steckte quasi noch in den Kinderschuhen. 1921 begann Chuck Taylor, Basketballspieler und Converse-Mitarbeiter, für seinen Sport und die All-Star-Schuhe zu werben. Er selbst hatte seine ersten Chucks im Jahre 1918 getragen. 1923 erhielten sie einen runden Aufnäher auf der Innenseite, beim Knöchel, mit seinem Namen und nannten sich nun Converse All Star Chuck Taylor, woraus später die Bezeichnung Chucks entstand. Der Aufnäher war in den 1950ern einfarbig blau auf weiß, wurde in den 1960ern mit rot oft zweifarbig und gilt als erste Signatur auf einem Basketballschuh.